Wohlfühl- und Hygienestudie 2008

Das Fazit der Studie gleich vorneweg: Es gibt eine hohe Bereitschaft, bestehende Standards zu ändern.

Eine im Herbst 2008 von Geberit in fünf europäischen Ländern* und Japan in Auftrag gegebene Wohlfühl- und Hygienestudie des Umfrageinstituts GfK zeigt, dass auf europäischen Toiletten die Unzufriedenheit mit den gängigen Standards groß ist: ein Drittel der Befragten fühlt sich regelmäßig nicht 100 Prozent sauber nach dem Toilettengang und jeder Zehnte findet immer wieder störende Stuhlspuren in seiner Unterwäsche. Die Majorität der Befragten ist davon überzeugt, dass sie sich nach einer Reinigung mit Wasser statt Papier frischer und sauberer fühlen würden. Denn die Reinigung mit Wasser steht für Hygiene, Sauberkeit, gründliche Reinigung und Frische.
Auf europäischen Toiletten ist nicht nur Komfort gefragt – knapp 9 von 10 Befragten erleben dies als wichtig bis sehr wichtig – sondern auch Hygiene und Sauberkeit sind zentrale Anliegen. Als besonders störend empfinden die Europäerinnen und Europäer auf ihrer eigenen Toilette den Geruch und das unsaubere Gefühl danach. Um der mangelnden Sauberkeit vorzubeugen, haben über 70 Prozent schon einmal Feuchttücher verwendet.

Die Reinigung mit Wasser auf der Toilette scheint den meisten Befragten als echte Alternative. Gut drei Viertel glauben, nach einer Reinigung mit Wasser nach dem Toilettengang sauberer zu sein als nach einer herkömmlichen Reinigung mit Papier. Die Neugierde, einmal ein WC auszuprobieren, das den Po mit Wasser reinigt, ist entsprechend stark ausgeprägt: Drei von vier Befragten, die solche Toiletten noch nicht kennen, bekunden Interesse, die Reinigung mit Wasser auszuprobieren.
Insgesamt ist eine erstaunlich hohe Bereitschaft festzustellen, die bestehenden Gewohnheiten – sprich die Reinigung mit Papier – abzulegen. Jeder zweite Befragte könnte es sich vorstellen, ein Dusch-WC anzuschaffen.

* Umfrage in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Italien, Spanien - in Österreich vom market Institut durchgeführt

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