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Mirrorwall: Licht und Design in in einem architektonischen Rahmen
Erstmals tritt der renommierte Designer Herbert Schultes für Duravit an und hat ein Spiegelwandsystem namens mirrorwall entworfen – eine Produktgeschichte, die eigentlich aus zwei Erzählungen besteht: für die Gesundheit und wider der Zergliederung der Wand. Achten auf den eigenen Körper: Spiegelwände der Ballet- und Fitnessstudios waren die erste Inspiration Schultes’ für das neue Produkt. Die zweite Inspiration entstand aus dem Wunsch, die architektonische Raumqualität zu erhöhen. Er wollte die Wand nicht durch das Montieren von einzelnen Teilen wie Waschbecken, Spiegel, Stauraum oder Leuchte optisch „zergliedern“, sondern all diese Funktionen in einem stimmigen Ganzen kombinieren.
Minimalistische Ästhetik aus drei Komponenten
Schultes gelang es, alle Funktionen in genau drei Komponenten zu bündeln: Eine komplette Spiegelwand als Hintergrundbild, davor ein keramischer Monoblock und eine Holzkonsole, die die weiße Keramik waagrecht durchzieht. Auf der Konsole ruht das keramische Becken; es ist auch an der Rückseite glasiert für eine perfekte Ansicht. Unter der Konsole setzt ein Unterschrank mit keramischer Front den Monoblock fort. Als Ganzes kann mirrorwall vier Breiten von 1200 bis 1700 mm einnehmen sowie eine Breite von zwei Metern, die als Einzel- oder Doppellösung gestaltet werden kann. Das Ergebnis: ein Spiegelwand-System, das sowohl in großen wie auch in kleinen Bädern die gestalterische Qualität des Raumes unterstützt.
Das verborgene „Spiegelkabinett“
Die Ästhetik ist gesichert, doch wie verträgt sich dieser Minimalismus mit dem tagtäglichen Gebrauch? Zarte Fugen verraten es: hinter der Spiegelwand verbergen sich geheime Räume. Über dem Waschbecken sind zwei Türen zu entdecken. Sie lassen sich zur Seite hin aufschwenken und bilden als „Flügel“ gemeinsam mit einem an der hinteren Wand erscheinenden Spiegel ein praktisches „Spiegelkabinett“. Die Seiten und Unterschränke beherbergen praktische Steckdosen und bieten weiteren wertvollen Stauraum. Der Unterschrank ist so bemessen, dass ein ganzer Stapel Handtücher oder andere große Gegenstände verstaut werden können.
Sind im Raum bereits ausreichend Lichtquellen vorhanden, kommt das Lampensegel zum Zuge. Mit rund 500 Lux und einer neuartigen, intelligenten Prismenstruktur, die extra für mirrorwall entwickelt wurde, leuchtet die Deckenleuchte große und kleine Menschen perfekt aus, ohne jedoch zu blenden. Ist der Raum jedoch nicht ausreichend beleuchtet, ist direkteres Licht auf Mensch und Raum gefragt. Zwei drehbar gelagerte Lichtsäulen links und rechts vom Spiegel leuchten das gesamte Spiegelbild gleichmäßig aus und strahlen zusätzlich Helligkeit in den Raum ab. Optional: Zweiseitig umlaufende Lichtbänder auf LED-Basis strahlen auf die umliegenden Decken- und Wandflächen und verbreiten beruhigendes Blau, anregendes Rot, aufmunterndes Grün, sanftes Gelb wie Kerzenschein oder ein Wechselspiel der Farben über zwei Programme. Jeder Ton inszeniert eine andere Stimmung und verbreitet im Bad eine magische Aura aus Licht und Farbe.


