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Glänzen, Strahlen, Leuchten
Licht und Farbe sind ein Stück Lebensqualität und beeinflussen in hohem Maße unser Wohlbefinden. Doch im Bad, wo der Tagesablauf beginnt und endet, wird angenehmes Licht oft immer noch als Stiefkind behandelt. Doch wie sollte die ideale Beleuchtung für Wohnräume aussehen? Ganz einfach: Sie sollte flexibel sein, damit sie an Stimmungen angepasst werden kann. Wie der Lichtdesigner Arnold Chan in einem Interview mit der Zeitschrift „Licht“ treffend vergleicht: „Wir essen ja auch nicht jeden Tag das gleiche.“
links: Ist immer einnen zweiten Blick wert: der beleuchtete Kosmetikspiegel Bella Vista von Keuco mit dreifachem Vergrößerungsfaktor.
oben: iLook von Keuco ist wohl der kompakteste unter den Kosmetikspiegeln und besonders praktisch auf Reisen. LED-Technik sorgt für komfortable Blendfreiheit.
Was kann Licht?
Faszinieren: Den Raum verändern und ihm ein wechselndes Gesicht geben.
Fokussieren: Gegenstände oder Wohnbereiche gezielt in Szene setzen.
Demonstrieren: Als Kunstobjekt im Mittelpunkt stehen.
Kaschieren: Unauffällig, versteckt oder im Hintergrund den Raum ausleuchten.
Licht erhellt – Raumperspektiven
Eine gute Innenraumbeleuchtung sollte demnach am besten aus mehreren kleinen Lichtquellen hergestellt werden anstatt aus wenigen großen. „Das gibt gutes Licht und lässt uns die Wahl“, so der Londoner Designer Chan. Wer sich diesen Tipp zu eigen macht, kann mit der Lichtgestaltung Räumen unterschiedliche Stimmungen verleihen. Tagsüber kann das Bad hell und strahlend sein, um Lebensgeister zu wecken. Gegen Abend kann das Licht eine eher gemütliche Atmosphäre schaffen.
Die kleinen Dinge des Lichts
Denken wir an Licht, haben wir sofort Lampen und Leuchten in jeder erdenklichen Form und Ausführung vor Augen. Wir machen uns Gedanken über Licht, Schatten und Effekte. Doch zur Gestaltung mit Licht gehören auch intelligente und stromsparende Lichttechnik, Schalter und Steckdosen. Es sind diese kleinen eckigen oder runden Dinger, die wir täglich viele Male im Vorbeigehen berühren, die unauffällig an der Wand „kleben“ und ohne die kein Licht den Raum erhellen würde. Grund genug, auch hier Werkstoffe und Dekore passend zum Ambiente auszuwählen.
Licht ist wegweisend
Steckdosen mit Orientierungslicht weisen auf Stufen oder Unebenheiten im Boden hin oder strahlen genügend Licht ab, um nachts auf das Einschalten der Beleuchtung im Bad verzichten zu können. Moderne LED-Technik macht es möglich, dass das Orientierungslicht erst dann aufleuchtet, wenn es dunkel wird oder eine Person den Raum betritt.
links: Kontrastreiches Zusammenspiel zwischen formstrengem, quadratischem Design und hochglänzendem Oberflächen-finish. Die Glanzchromschalter von Jung mit intelligenten Extras: Per Automatik schaltet sich das Licht ein und aus – ohne Berührung.
oben: Nie wieder Kabelsalat, dafür tolle Lichtstimmungen mit der Badmöbelserie e-mood von Duravit. Herzstück ist das multifunktionale e-board. Für die richtig Sicht sorgen e-mirror und e-cabinet mit weißem Funktionslicht. Für den sanften Ausklang des Tages ist ein Emotionslicht zuständig: Dreiseitig umlaufende Leuchten auf LED-Basis strahlen auf die umliegenden Decken- und Wandflächen und verbreiten beruhigendes Blau, anregendes Rot, aufmunterndes Grün oder die Farben im Wechselspiel. Die verschiedenen Elemente von e-mood werden per Funk aufeinander abgestimmt.


